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ZEIT für Demokratie: digitale Thementage 31.08.-02.09.2021

STOP ANTISEMITISMUS ist Teil der Thementage ZEIT für Demokratie, die vom 31. August bis 02. September 2021 stattfinden.

Die Veranstaltung ist digital und kostenlos, besuchen Sie unsere Session am 02. September um 13:30 Uhr, die sich mit dem Thema „Plädoyer für einen Perspektivwechsel – Rassismus, Diskriminierung und Antisemitismus: Erkennen, Aufklären und Bekämpfen“ beschäftigen wird. Die kostenlose Anmeldung erfolgt hier.

Aktuelle Informationen zur Veranstaltung auf folgenden Kanälen:

Instagram: @conventkongresse
Facebook: @conventkongresse
LinkedIn: @Convent
Twitter: @conventkongress

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Ausschreibung: Simon-Wiesenthal-Preis 2021

Der Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus verleiht den Simon-Wiesenthal-Preis 2021. Ausgezeichnet wird ein besonderes zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus und/oder für die Aufklärung über den Holocaust – in Österreich und außerhalb. Bewerben können sich Personen oder Personengruppen, die

  • das Wissen über den Holocaust aktiv vermitteln, stärken und verbreiten,
  • das Verständnis in der Gesellschaft für die Mechanismen und Folgen des Antisemitismus schärfen
  • sowie das Bewusstsein für die Gefahren des Antisemitismus in der Gegenwart stärken.

Der Simon-Wiesenthal-Preis ist jährlich mit insgesamt 30.000 € dotiert und wird in mehreren Kategorien vergeben. Die Bewerbung erfolgt elektronisch auf der Webseite. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2021.

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Leo-Trepp-Schülerpreis 2021/2022: „Lebendiges Judentum in Deutschland“

Die Leo-Trepp-Stiftung verleiht erstmals den Leo-Trepp-Schülerpreis 2021/2022 an Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 9 und 10 aller weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen oder Gruppen aus diesen Klassen.

Ausgezeichnet werden Projekte zum Thema „Lebendiges Judentum in Deutschland„.  Das können Filme, Kunstprojekte, Theaterstücke, Multimedia-Präsentationen und viel mehr sein. Zu gewinnen gibt es eine Klassenfahrt nach Berlin oder Frankfurt, inklusive Fahrt- und Übernachtungskosten sowie Besuche des Jüdischen Museums und anderer Einrichtungen. Auch für die zweiten und dritten Plätze gibt es Tagesausflüge und Geldgewinne. Die Preisverleihung findet 2022 in der Staatskanzlei in Dresden statt.

Einsendeschluss ist der 31. Januar 2022.

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Jüdische und muslimische Initiativen: #wirlassenunsnichttrennen

#wirlassenunsnichttrennen

22 jüdische, muslimische und jüdisch-muslimische Organisationen, Initiativen und Bündnisse, sowie Einrichtungen, die Räume für jüdisch-muslimische Begegnung schaffen, fordern in einem offenen Brief zur jüdisch-muslimischen Solidarität auf und sprechen sich dafür aus, Raum für unterschiedliche Perspektiven auf den Nahostkonflikt zu geben. Dazu heißt es in dem Brief:

„In den letzten Jahren wurden vielfältige Allianzen und Netzwerke zwischen jüdischen und muslimischen Organisationen, Communities und Individuen aufgebaut. Wann immer der Nahost-Konflikt hier ausgetragen wird, sind sie besonders in Gefahr. Der offene Brief soll ein gemeinsames Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt und gegen Antisemitismus und anti-muslimischen Rassismus sein.“

und

„Der Nahost-Konflikt ist ein “Hot Button Issue” jüdisch-muslimischer Beziehungen – dessen sind wir uns bewusst. Dass unterschiedliche Haltungen zum Nahost-Konflikt bestehen, ist nachvollziehbar. Unsere jeweiligen Perspektiven sind von unterschiedlichen Sozialisationen, Erfahrungen, Wissensbeständen, und Emotionen bestimmt. Dafür muss es in einer offenen, pluralistischen und demokratischen Gesellschaft Raum geben. Mit diesen Differenzen müssen und können wir leben, denn sie bestehen nicht nur zwischen Jüd:innen und Muslim:innen, sondern auch innerhalb verschiedener Gruppen.“

Hier geht es zu den unterzeichnenden Organisationen.

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Neue Meldestelle für Köln: [m²] miteinander mittendrin

Die Stadt Köln hat eine neue Meldestelle für antisemitische Vorfälle. [m²] miteinander mittendrin bietet Beratung für Betroffene, Angehörige und Zeugen und Zeuginnen, Dokumentation und Bildung (Workshops, Fortbildungen, Seminare und mehr) rund um das Thema Antisemitismus.

Die Meldestelle ist ein Angebot der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-Dokumentationszentrum Köln.

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Neue Podcast-Serie: „KREUZ & QUER“

Podcast der KIgA

Die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e. V.) startet eine neue Podcast-Serie. In „KREUZ & QUER“ empfängt das Berliner Team im Zwei-Wochen-Takt unterschiedliche Gäste und spricht mit ihnen über Antisemitismus, gesellschaftliche Vielfalt, Rassismus und Engagement für unsere Demokratie.
In Episode 1 sprechen Rabbiner Elias Dray und Dervis Hizarci von KIgA e. V. über Allianzen, Dialog und die Macht des Guten.

Den Podcast gibt es überall zu hören, wo es Podcasts gibt.

Aktuelle Informationen zu den Sendungen werden auf Facebook veröffentlicht.

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Neu: STOPANTISEMITISMUS für die Schweiz

Die Schweizer GRA Stiftung Gegen Antisemitismus und Rassismus startet die Website stopantisemitismus.ch am 9. November 2020, dem Tag des Gedenkens an die Reichspogromnacht in Deutschland. Die Website ist nach Vorbild der Website stopantisemitismus.de entstanden.
Das Schweizer Pendant enthält 18 teils offen, teils verdeckt antisemitische Zitate aus dem Schweizer Alltag, Erklärungen und Handlungsempfehlungen. Ein Expertengremium aus Wissenschaft, Bildung, Behörden und Religionsvertretern unter Leitung der GRA Stiftung hat die Inhalte erarbeitet, die Zeit Stiftung stand beratend zur Seite.

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Neue Website: antisemitismusbeauftragter.de

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat die neue Website www.antisemitismusbeauftragter.de gelauncht. Die Internetseite ermöglicht es, über ein Kontaktformular mit dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus in Verbindung zu treten. Zudem können Interessierte und Hilfesuchende dort eine Kontaktliste mit allen Antisemitismusbeauftragten der Länder finden.

Eine Liste mit weiterführenden Links soll Anlaufstellen und Organisationen gegen Antisemitismus sichtbar machen und über jüdisches Leben, Antisemitismusbekämpfung und Erinnerungskultur informieren.

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Neue Website: Kompetenznetzwerk Antisemitismus

Eine neue Website soll Angebote zur Antisemitismusprävention für die schulische Bildung, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft leichter zugänglich machen. Die Website des Kompetenznetzwerks Antisemitismus bündelt:

  • Anlaufstellen für Bildung, Fortbildung, Workshops, Unterrichtsmaterial zum Thema Antisemitismus, Nahostkonflikt, Holocaust und mehr
  • Meldestellen für das Dokumentieren und die Analyse von antisemitischen Vorfällen
  • Beratung bei antisemitischen Vorfällen in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen
  • Veranstaltungen zum Thema Antisemitismusprävention

Das Kompetenznetzwerk Antisemitismus ist ein Zusammenschluss von fünf Institutionen im Bereich der Antisemitismusprävention, der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit, der Beratung sowie der Dokumentation und Analyse antisemitischer Vorfälle…

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Regionalforen: Antisemitismus in Deutschland

Wie gestaltet sich jüdisches Leben und jüdische Kultur heute in Deutschland? Wie werden Spannungen zwischen gesellschaftlicher Offenheit und alltäglichem Antisemitismus in Deutschland sichtbar? Welche Ansätze verfolgen Initiativen gegen Antisemitismus?

Die Deutsche Gesellschaft e.V. lädt zur digitalen Diskussion über diese Fragen ein. Auf Regionalforen in Hamburg, Heidelberg, Erfurt und Potsdam tauschen sich Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Kultur, sozialen Verbänden und Initiativen aus, Interessierte können per Livestream aktiv an der Diskussion teilnehmen…

Termine:
Hamburg, 8. bis 10. Juni 2020, je 10-12 Uhr (zum Programm)
Heidelberg, 23. bis 25. Juni 2020, je 10-12 Uhr
Erfurt, Oktober 2020
Potsdam, November 2020

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ZEIT-Stiftung: „Zivilgesellschaft muss Flagge zeigen“

„Erneut sind wir mit antisemitischen Vorfällen konfrontiert. Der Angriff auf die Synagoge in Halle und der Tod zweier Unbeteiligter hat unser Land ins Mark getroffen. Das gemeine Verbrechen an Jom Kippur, dem Tag der Versöhnung und der Sühne, zeigt, dass wir alle deutlich Stellung gegen Antisemitismus beziehen müssen.

Die Zivilgesellschaft muss Flagge zeigen. Wer immer judenfeindliche Äußerungen hört oder gar Zeuge von antisemitischen Handlungen wird, darf nicht darüber hinweggehen. Helfen kann dabei ein Blick auf die Webseite www.stopantisemitismus.de, die in diesem Sommer die ZEIT-Stiftung initiiert hat…“

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STOPANTISEMITISMUS in den Medien

Hier finden Sie ausgewählte Medienberichte und Ankündigungen über den Start von stopantisemitismus.de:

Aktionstage: 15 Jahre Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus

Noch bis zum 13. Juni 2019 feiert die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) ihr 15-jähriges Bestehen mit Einblicken in ihre Arbeit: Fortbildungen, Podiumsdiskussionen, Theater- und Filmvorführungen für Schulen und Gesprächsrunden zu den Themen Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus und türkeibezogene Konflikte in Deutschland. Die Angebote sind kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.

Zum Programm

 

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